Sie haben jahrzehntelang gearbeitet, Verantwortung übernommen und Ihr Leben aufgebaut. Und irgendwann stellt sich die Frage, die viele erst mit 60 wirklich ernsthaft angehen: Reicht die gesetzliche Rente im Alter wirklich aus? Die ehrliche Antwort: Für die meisten Menschen nicht. Das Rentenniveau liegt aktuell bei rund 48 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens. Der tatsächliche Auszahlungsdurchschnitt über alle Rentnerinnen und Rentner hinweg, inklusive derer mit kurzen Erwerbsbiografien oder geringen Beitragszeiten, beträgt etwa 1.100 Euro netto im Monat. Wer 45 Jahre lang durchschnittlich verdient und eingezahlt hat, erhält mit der sogenannten Standardrente rund 1.500 bis 1.600 Euro netto nach Abzug von Kranken- und Pflegeversicherung. Doch auch das reicht für die meisten Menschen nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Die gute Nachricht: Mit 60 ist es nicht zu spät. Wer jetzt handelt, kann in den verbleibenden Jahren vor dem Ruhestand noch deutlich etwas bewegen.
Die Rentenlücke verstehen – warum private Vorsorge unverzichtbar ist
Wer mit 60 Jahren ehrlich auf seine künftige Rente schaut, erkennt meistens eine Lücke zwischen dem gewohnten Einkommen und dem, was die gesetzliche Rentenversicherung tatsächlich auszahlen wird. Diese Rentenlücke entsteht, weil das gesetzliche Rentenniveau strukturell begrenzt ist und durch den demografischen Wandel weiter unter Druck geraten wird. Hinzu kommt die Inflation, die die Kaufkraft des ausgezahlten Betrags über die Jahre weiter mindert.
Ein wichtiger Schritt ist deshalb zunächst die Bestandsaufnahme: Wie hoch wird die gesetzliche Rente voraussichtlich ausfallen? Welche betrieblichen Vorsorgebauteile bestehen bereits? Und welche Ausgaben fallen im Ruhestand tatsächlich an? Erst wer diese Fragen beantwortet hat, kann gezielt planen und erkennt, wo Handlungsbedarf besteht.
Tipp: Fordern Sie Ihre aktuelle Renteninformation bei der Deutschen Rentenversicherung an. Diese gibt Ihnen eine konkrete Einschätzung Ihrer voraussichtlichen gesetzlichen Rente und ist die Basis jeder soliden Ruhestandsplanung.
Was bedeutet Vermögensaufbau mit 60 konkret?
Mit 60 Jahren ist der Horizont bis zum Renteneintritt noch sieben Jahre oder länger, je nach Geburtsjahrgang und persönlicher Planung. Das ist mehr Zeit, als viele denken. Wer heute beginnt, kann bis zum Renteneintritt spürbare Rücklagen aufbauen und das vorhandene Kapital strategisch strukturieren.
Der Vermögensaufbau mit 60 unterscheidet sich in einigen Punkten vom Sparen mit 30 oder 40:
- Der Anlagehorizont ist kürzer, aber mit einer statistischen Lebenserwartung von noch 20 bis 25 Jahren ab dem 60. Lebensjahr keineswegs zu kurz für renditeorientierte Investitionen.
- Kapitalerhalt und Liquiditätssicherung gewinnen an Bedeutung, ein Teil des Vermögens sollte stabil und planbar sein.
- Gleichzeitig schützt eine zu konservative Anlage nicht vor Inflation und verschenkt mögliche Renditechancen.
Das Ziel lautet daher nicht maximales Wachstum, sondern eine ausgewogene Strategie: Teile des Kapitals arbeiten renditeorientiert weiter, andere sichern laufende Entnahmen oder bilden einen Sicherheitspuffer.
Hinweis: Die Höhe der noch möglichen Rendite und das geeignete Risikoprofil hängen von Ihrer individuellen Situation ab. Eine persönliche Beratung ist in diesem Lebensabschnitt besonders wertvoll. Das Team von SJB Invest steht Ihnen gern zur Verfügung, jetzt Kontakt aufnehmen.
Welche Anlageoptionen sind mit 60 sinnvoll?
Die folgenden Bausteine eignen sich für den Vermögensaufbau mit 60, je nach persönlicher Risikobereitschaft, vorhandenem Kapital und Anlagehorizont können sie unterschiedlich gewichtet werden.
1. Fonds und ETFs – auch mit 60 noch eine starke Option
Viele Menschen glauben, mit 60 sei es zu spät für Investitionen in Fonds oder ETFs. Das stimmt nicht. Wer noch sieben Jahre oder mehr vor dem Renteneintritt hat und danach eine statistische Lebenserwartung von weiteren 20 Jahren, hat genug Zeit, um am Kapitalmarkt sinnvoll zu investieren.
Entscheidend ist dabei das sogenannte „Schubfach-Konzept“: Kapital, das in den nächsten fünf Jahren benötigt wird, gehört auf ein sicheres Konto. Mittel, die erst später gebraucht werden, können weiter renditeorientiert in Fonds und ETFs fließen. So bleibt man liquide, wenn die Kurse schwanken und profitiert gleichzeitig von der langfristigen Wertentwicklung.
Über die SJB-Plattform haben Sie Zugang zu über 10.000 Fonds und ETFs, mit bis zu 100 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag. Abgewickelt wird das Depot über die FFB (FIL Fondsbank), einen der erfahrensten Depotpartner in Deutschland. Mehr zum DIY-Depot erfahren.
2. Dividendenfonds und dividendenstarke Strategien
Für Menschen in der Nähe des Ruhestands sind dividendenorientierte Anlageansätze besonders interessant. Statt auf Kursgewinne zu warten, generieren Dividendenfonds regelmäßige Ausschüttungen, was im Rentenalter einem laufenden Zusatzeinkommen ähnelt.
Die SJB-Strategie SJB Substanz setzt gezielt auf Value- und Dividendenaktien und ist auf stabile Erträge ausgerichtet. Sie richtet sich damit genau an Anlegerinnen und Anleger, die Kapitalerhalt mit regelmäßigen Ertragsausschüttungen verbinden möchten. Alle Strategien im Überblick ansehen.
3. Festgeld und Tagesgeld – Sicherheit und Planbarkeit
Wer einen Teil seines Kapitals sicher und kalkulierbar anlegen möchte, findet in Festgeldkonten und Tagesgeldkonten bewährte Instrumente. Festgeld bietet feste Laufzeiten und planbare Erträge, mit gesetzlicher Einlagensicherung. Tagesgeld hingegen bietet maximale Flexibilität und ist ideal für den Sicherheitspuffer oder Kapital, das kurzfristig verfügbar bleiben soll.
Zu beachten ist allerdings: Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Leitzinsen nach den Höchstständen der Vorjahre wieder schrittweise gesenkt. Im Jahr 2026 bewegen sich die Tagesgeldzinsen für Bestandskunden meist im Bereich von 2 bis 3 Prozent. Neukundenangebote liegen oft noch etwas höher, doch die Spitzenwerte der Vergangenheit sind vorbei. Um die Inflation auszugleichen und echtes Vermögenswachstum zu erzielen, reichen reine Sparkonten allein nicht mehr aus. Als renditestarke Ergänzung gewinnen Dividendenfonds oder Anleihen-ETFs daher zunehmend an Bedeutung.
Hinweis: Konkrete Zinssätze ändern sich regelmäßig. Sprechen Sie für aktuelle Konditionen direkt mit dem SJB-Team oder besuchen Sie www.sjb.de/zinsen-sparen.
4. Rentenfonds und Anleihen-ETFs
Für einen stabilen Gegenpol zu aktienbasierten Investments eignen sich Rentenfonds und Anleihen-ETFs. Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Hochzinsanleihen bieten unterschiedliche Rendite-Risiko-Profile und können das Gesamtportfolio stabilisieren. Gerade in der Phase kurz vor dem Renteneintritt ist eine schrittweise Umschichtung hin zu stabileren Anlageklassen für viele Anleger sinnvoll, eine Entscheidung, die jedoch immer individuell getroffen werden sollte.
Freiwillige Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung
Eine oft unterschätzte Möglichkeit: Wer noch erwerbstätig ist, kann freiwillige Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Das erhöht die spätere Rente und kann sich rechnen, besonders dann, wenn der Rentenbeginn ohnehin noch einige Jahre entfernt ist. Auch das Verschieben des Rentenbeginns ist eine Option: Für jeden Monat, um den der Renteneintritt hinausgezögert wird, erhöht sich die Altersrente um 0,5 Prozent.
Wichtig zu wissen: Wer umgekehrt vorzeitig in den Ruhestand geht, muss mit dauerhaften Rentenabschlägen von 0,3 Prozent pro Monat rechnen. Bei einem Vorzug um vier Jahre summiert sich das auf bis zu 14,4 Prozent weniger Rente, lebenslang. Das verdeutlicht, wie gravierend die Rentenlücke bei einem frühen Ausstieg werden kann und warum private Vorsorge für diese Altersgruppe so wichtig ist.
Steuerlich sind freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung sowie Einzahlungen in die Basisrente (Rürup-Rente) absetzbar, im Jahr 2026 bis zu 30.826 Euro für Ledige. Für verheiratete Paare bei gemeinsamer Veranlagung verdoppelt sich dieser Betrag auf bis zu 61.652 Euro. Gerade im Endspurt vor der Rente kann das die Steuerlast in einkommensstarken Jahren erheblich senken.
Hinweis: Steuerliche Details hängen von Ihrer persönlichen Situation ab. Sprechen Sie für konkrete Empfehlungen bitte mit einem qualifizierten Steuerberater.
Antizyklisch investieren: Die SJB-Philosophie als Vorteil für Best Ager
SJB Invest verfolgt seit der Gründung 1989 einen konsequent antizyklischen Investmentansatz: Bewusst werden Märkte, Branchen und Anlageklassen bevorzugt, die kurzfristig unter Druck geraten sind, aber fundamental und charttechnisch positiv bewertet werden. Diese Strategie kann gerade für Anlegerinnen und Anleger im Alter von 60 Jahren besonders geeignet sein, weil sie auf solide Substanz statt auf kurzfristige Trends setzt.
Die SJB-Strategien wurden mehrfach mit den PI-Stars ausgezeichnet, unter anderem für das beste Management und die nachhaltigste Strategie. Das sind Vertrauenssignale, die für eine konsequente und unabhängige Anlagephilosophie sprechen.
Als gebundener Vermittler nach § 3 Abs. 2 WpIG unter dem Haftungsdach der BfV Bank für Vermögen AG (BaFin-reguliert) agiert SJB Invest zudem in einem klar regulierten Rahmen – Transparenz und Verlässlichkeit inklusive. Mehr über SJB Invest erfahren.
Überblick: Anlageoptionen mit 60 im Vergleich
Was Sie jetzt konkret tun können – eine Schritt-für-Schritt-Orientierung
- Bestandsaufnahme: Fordern Sie Ihre aktuelle Renteninformation an und ermitteln Sie Ihre persönliche Rentenlücke.
- Kapital strukturieren: Teilen Sie Ihr Vermögen in kurzfristig verfügbares Kapital (Tagesgeld/Festgeld) und mittel- bis langfristig investiertes Kapital (Fonds/ETFs) auf.
- Depot prüfen oder eröffnen: Falls Sie noch kein Investmentdepot haben, ist jetzt ein guter Zeitpunkt. SJB bietet den Einstieg, je nach Depotmodell, bereits ab 500 Euro Einmalanlage oder 25 Euro im Monat.
- Strategie wählen: Überlegen Sie, ob Sie selbst investieren möchten (DIY-Depot) oder eine aktiv gemanagte Vermögensverwaltung bevorzugen.
- Beratung in Anspruch nehmen: Gerade mit 60 lohnt sich ein persönliches Gespräch mit erfahrenen Expertinnen und Experten.
Beispiel: Eine 61-jährige Angestellte hat 30.000 Euro auf einem Tagesgeldkonto liegen und zahlt monatlich 300 Euro in einen Fondssparplan ein. Durch eine Umschichtung, 10.000 Euro auf Festgeld für Sicherheit, 20.000 Euro in einen ausgewogenen Dividendenfonds und die Weiterführung des Sparplans bis zum Rentenalter mit 67 lässt sich die Rentenlücke spürbar verringern. Dies ist ein vereinfachtes Beispiel zur Veranschaulichung; die individuelle Situation sollte immer mit einem Berater besprochen werden.
Fazit
Mit 60 für die Rente vorzusorgen, ist nicht nur möglich, es ist klug und notwendig. Wer die verbleibenden Jahre bis zum Ruhestand aktiv nutzt, kann seine finanzielle Situation im Alter deutlich verbessern. Der Schlüssel liegt in einer ausgewogenen Strategie: einen Teil des Vermögens sicher und planbar anlegen, einen anderen Teil renditeorientiert investiert lassen. SJB Invest bietet Ihnen genau diese Kombination aus fast 40 Jahren Markterfahrung, einem breiten Fondsuniversum und persönlicher Beratung, die wirklich zu Ihrer Lebenssituation passt. Starten Sie jetzt, denn jeder Monat zählt.
Jetzt handeln!
- Jetzt Beratungstermin vereinbaren: Sprechen Sie mit dem SJB-Team über Ihre persönliche Vorsorgestrategie. Kostenlos und unverbindlich.
- Strategien entdecken und Depot eröffnen: Finden Sie die passende SJB-Strategie für Ihren Vermögensaufbau mit 60.
(FAQ) - Häufige Fragen zum Vermögensaufbau mit 60
Lohnt sich ein Fondssparplan noch mit 60 Jahren?
Ja. Wer mit 60 noch sieben oder mehr Jahre bis zum Renteneintritt hat und danach statistisch weitere 20 Jahre vor sich, profitiert nach wie vor von einer renditeorientierten Geldanlage in Fonds oder ETFs, wenn die Strategie zur persönlichen Risikobereitschaft passt.
Wie viel Kapital benötige ich, um mit 60 zu beginnen?
Bei SJB Invest können Sie die Vermögensverwaltung ab 1.000 Euro Einmalanlage oder ab 50 Euro monatlich starten. Das DIY-Depot beginnt bereits ab 500 Euro einmalig oder 25 Euro im Sparplan.
Was ist der Unterschied zwischen einem DIY-Depot und der aktiven Vermögensverwaltung?
Beim DIY-Depot wählen Sie selbst aus über 10.000 Fonds und ETFs aus und treffen Ihre Entscheidungen eigenständig. Bei der aktiven Vermögensverwaltung übernimmt das erfahrene SJB-Team die Anlageentscheidungen für Sie, basierend auf dem antizyklischen Investmentansatz, der seit 1989 die Grundlage der SJB-Strategie ist.
Ist Festgeld mit 60 eine gute Option?
Festgeld eignet sich gut für den Teil des Kapitals, den Sie nicht dem Marktrisiko aussetzen möchten. Als alleinige Anlage reicht es jedoch oft nicht aus, um die Rentenlücke zu schließen und den Kaufkraftverlust durch Inflation auszugleichen. Eine Kombination verschiedener Anlageklassen ist in der Regel sinnvoller.
Was bedeutet antizyklisches Investieren bei SJB?
SJB Invest bevorzugt gezielt Märkte und Anlageklassen, die kurzfristig unter Druck geraten sind, langfristig aber fundamentale Stärke zeigen. Diese bewusste Strategie, entgegen dem Herdenverhalten, ist ein Kernmerkmal von SJB seit der Gründung 1989.

