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Wenn man sonst nichts hat, redet man übers Wetter, oder? Machen wir heute nicht, sondern wir sprechen, mal wieder, über was Popkulturelles. Vor einigen Jahren war die Serie Game of Thrones, kurz GoT, ein absoluter Hype. In einer Fantasywelt kämpfen dort mehrere Adelige bzw. deren Recken, um die Vorherrschaft, den einen Thron. Viel Gekloppe und noch mehr Intrigen, Magie und Drachen. Mit Drachen ist nämlich alles geiler. Kennen wir auch von den Nibelungen.
Während der Streitigkeiten um die Königslande braut sich aber im Norden, hinter der großen Mauer, was zusammen. Denn dort lauern Wintergeisterzombies oder sowas in der Art. Echt gefährlich und fies, mit dem Ziel, alles auszulöschen. Und weil diese Monster bei ihren Raubzügen den ewigen Schnee der Nordlande mit sich bringen, gilt eben jene Warnung: Winter is coming!
Wenn wir beim Schreiben dieser Zeilen aus dem Fenster blicken, ist da auch Winterwetter. Im Januar eigentlich zu erwarten. Aber genau wie die Bauern in den Königslanden, haben wir uns aber nach den letzten Jahren mit wenig Schneefall zu sicher gefühlt, Städte beim Winterdienst gespart. Das rächt sich jetzt. Denn im Gegensatz zu GoT schützt uns keine Nachtwache an der Mauer vor dem Winter.
Entsprechend titeln jetzt die Medien bei 10-30 cm Niederschlag bereits: “die Schneewalze rollt auf uns zu”. Stand so gestern beim Portal ENTE V (redaktionell geändert), gleich vor der Flughund-Invasion irgendwo anders. Wir möchten das jetzt nicht kleinreden, und der Wintersturm hat auch zu enormen Schäden etc. geführt. Aber die Überraschung fühlt sich einfach albern an.
Nach nur vier Paragraphen kommen wir aber jetzt auch zum Börsenteil. Denn genau wie das Wetter durch die Jahreszeiten saisonalen Schwankungen unterliegt, so gibt es auch Zyklen am Kapitalmarkt. Das ist völlig normal und seit Erfindung der Aktie so. Alle drei bis fünf Jahre gibt’s mal nen ordentlichen Rücksetzer, alle sieben bis zehn wird es deutlich ruppiger. Dann ist’s aber auch wieder vorbei und geht weiter. Denken Sie hier bitte an Elton John und den Circle of Life.
Langfristige Investoren werden zwangsweise im Laufe ihrer Börsenreise mehrere mittlere und auch einige große Crashs erleben. Die auch nicht immer alle vorhergesagt werden können, vor allem nicht von den gleichen Propheten. Und als ob der Blick ins Depot bei einem Rückgang nicht schwer genug fiele, geben die Medienportale und sozialen Plattformen dann so richtig Gas. Weltuntergang im kompletten world wide web, 24/7 per Push-Nachricht!
Die Erfahrung zeigt aber auch, dass es immer wieder nach oben geht, und sich bei jeder Korrektur Chancen ergeben. Daher ist es beim Investieren wie beim Wintereinbruch: Wer streut, rutscht nicht!
Zwar geht auch ein ordentlich diversifiziertes Portfolio runter. Mit dem Wissen, dass neben den fallenden Aktien aber auch defensive Zinsanlagen und Gold im Depot stecken, schläft es sich besser. Vor allem, wenn man Cash vorhält, und damit in diesen Phasen mutig nachkauft.
Woher das Cash kommen soll? Na, aus Gewinnmitnahmen, wenn es mal gut gelaufen ist. Und so haben die Anleger unserer Strategien SJB Surplus und SJB Substanz zuletzt die Info erhalten, dass wir ein paar der Gewinne der letzten Monate realisiert und damit defensivere Werte und Cash erhöht haben. Nicht weil wir überzeugt sind, dass die Schneezombies morgen durch die Mauer brechen, sondern weil ein Eimer mit Schotter in der Garage Sicherheit gibt. In der Strategie SJB Nachhaltig planen wir dies ebenfalls.
Beim Blick auf unser gewohntes Chart mit den spannendsten Fonds aus SJB Surplus könnte man sogar erraten, wo wir Gewinne mitgenommen haben.

Unsere Handelsberater erklären Ihnen gerne, was man aus dieser Situation macht.
Rufen Sie uns an.

Sebastian Zimmermann

Tom Kandels