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„Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde!“ weiß der Volksmund. Mittlerweile wurden sie zur Fortbewegung zwar durch Autos ersetzt, aber früher wurden samstags tatsächlich die Pferde in der Einfahrt gewaschen. Ganz ehrlich.
Cowboys lieben auch heute ihre PS noch immer, sogar mehr als Lagerfeuer. Aber auch kleine und große Mädchen und Jungs stehen seit jeher auf Pferde. Darum gibt es ja auch die erfolgreichen Geschichten vom Reiterhof mit Bibi und Tina. Und Tina reimt sich auf China, wo vor kurzem das Jahr des Feuerpferdes begann. Das alles kann kein Zufall sein, daher sehen wir uns heute mal an, was man denn dem Feuerpferd so alles an Eigenschaften nachsagt und wie das mit Börse zusammenhängen könnte.
Traditionell steht das Pferd für Energie, Freiheit, Dynamik und Fortschritt sowie Unabhängigkeit. Energieaktien laufen gerade recht dynamisch, um den KI-Fortschritt mit Strom zu versorgen. Das ist also schonmal kein Zufall.
Das Element Feuer bringt hingegen Leidenschaft, Sichtbarkeit, Momentum und Transformation rein. Börse schafft oft sichtbar Leiden, und der Faktor Momentum performt wirklich im Augenblick besser, auch wegen der Tech-Transformation. Als ob.
In Kombination gilt das Feuerpferd dann als kraftvoll, impulsiv, schnell und beweglich. Feuerpferd-Jahre bringen intensive Veränderungen, extreme Erfolge, aber auch Herausforderungen. 2026 wird also ein wilder Ritt!
Jetzt sind Horoskope aber fast noch unseriöser als bestimmte Chart-Techniken und Wellenmuster-Theorien, die psychologische Komponente darf man allerdings nicht außer Acht lassen. Denn tatsächlich legen chinesische Anleger einen messbar höheren Risikoappetit an den Tag als im Vorjahr. Kann natürlich auch Momentum-getrieben sein, einen Einfluss auf die Marktstimmung kann man nicht ausschließen.
Wer den Mondkalender nun kennt, der weiß, dass sich die Tier-Element-Kombinationen nur alle 60 Jahre wiederholen. Das letzte Feuerpferd gab es 1966, zum Beginn der Kulturrevolution. Passt zu den erwarteten Umbrüchen und könnte Investoren zumindest in Asien dazu bewegen, dieses Jahr stärker auf Ereignisse zu reagieren.
Und auch hierzulande stehen Pferde nicht nur auf dem Flur, sie übergeben sich auch schon mal vor Apotheken. Auch das ist eine Metapher für seltene und unvorhersehbare Wendungen.
Wir haben unsere Markteinschätzung zwar nicht aus der Astrologie und auch nicht aus dem Glückskeks. Unsere Einschätzung zur zunehmenden Bedeutung des Faktors Momentum und auch des höheren Fokus auf asiatische Märkte – beides haben wir in vergangenen Newslettern thematisiert – stimmt aber überein.
Damit uns auch 2026 nichts aus dem Sattel haut, setzen wir weiter auf breit gestreute Portfolios und regelmäßige Anpassungen. Die spannendsten Fonds aus der Strategie SJB Surplus zeigt unser aktuelles Chart. Von Schritt über Trab bis hin zu Galopp ist alles dabei.

Unsere Handelsberater erklären Ihnen gerne, was man aus dieser Situation macht.
Rufen Sie uns an.

Sebastian Zimmermann

Tom Kandels