Maschinenraum
Seit Anfang Juni finden SJB-Investoren innerhalb der risikoaffinen FondsStrategie SJB Surplus ein neues Element mit einem einprägsamen Namen – den DNB Disruptive Opportunities von FondsManager Audun Wickstrand Iversen, der Aktien aus Sektoren präferiert, die einschneidende Veränderungen für unser Leben und unsere Umwelt mit sich bringen. Humanoide Roboter oder Autos ohne Fahrer gehören in diese Kategorie, auch neuartige Satellitensysteme, Nanotechnologie und im menschlichen Gehirn implantierbare Chips sind Beispiele für solche disruptiven Entwicklungen, die von innovativen Technologiefirmen befeuert werden. Welche Renditen konnte der globale Aktienfonds in den letzten Jahren erzielen und wie ist das technologieaffine Portfolio von Wickstrand Iversen zusammengesetzt? Die wichtigsten Informationen über den hoffnungsvollen Newcomer in SJB Surplus finden sich hier:
Wie fielen die jüngsten Performanceergebnisse des DNB Disruptive Opportunities aus?
Die Performancezahlen des DNB Disruptive Opportunities präsentieren sich höchst attraktiv: Mit einer kumulierten Wertentwicklung von +180,27 Prozent in Euro über drei Jahre bzw. einer Jahresrendite von +69,76 Prozent steht der hochspezialisierte Tech-Fonds glänzend da und liegt weit vor dem zu Vergleichszwecken genutzten MSCI World Index: Einer annualisierten Rendite von +20,15 Prozent auf Eurobasis seit FondsAuflage im März 2022 steht eine Rendite p.a. des weltweiten Aktienmarktes von +11,99 Prozent gegenüber – eine jährliche Outperformance von über acht Prozentpunkten! Noch besser sieht es im kurzfristigen Anlagehorizont aus: Im laufenden Kalenderjahr hat der DNB Disruptive Opportunities eine Wertentwicklung von +37,51 Prozent erzielt und damit erheblich von dem Kursanstieg vieler Technologietitel profitieren können – der als Benchmark verwendete MSCI World liegt mit einem Plus von +12,68 Prozent klar dahinter.
Wie ist die Strategie des DNB Disruptive Opportunities definiert?
Der DNB Disruptive Opportunities investiert hauptsächlich in Aktien von Unternehmen, die auf bahnbrechende Veränderungen in den Bereichen Technologie, Regulierung und Verbraucherverhalten ausgerichtet sind. Typischerweise findet Wickstrand Iversen, der sich selbst als Tech-Nerd bezeichnet, seine Investments schwerpunktmäßig in den Sektoren Kommunikationsdienste, Informationstechnologie, Finanzen, Gesundheitswesen, erneuerbare Energien oder Energieeffizienz. Wichtig ist für den von Oslo aus agierenden DNB-FondsManager die Zukunftsorientiertheit dieser Produkte und der Umstand, dass sich diese voraussichtlich durchsetzen werden: "Wir sehen, dass die Technologien reifen und bereit für die Skalierung sind - diese Bedingungen werden es vielen Kunden ermöglichen, derartige Produkte und Dienstleistungen zu nutzen. In den nächsten fünf Jahren werden wir sehen, wie diese Technologien Teil unseres täglichen Lebens werden und nicht nur etwas, das man auf YouTube und in den Köpfen von Nerds wie mir sieht.“
Wie ist das Portfolio des DNB Disruptive Opportunities im Einzelnen zusammengesetzt?
Im Portfolio des DNB Disruptive Opportunities finden sich 120 Einzelpositionen, die ihren sektoriellen Schwerpunkt im Bereich der Informationstechnologie (57,32 Prozent) und bei Industrietiteln (20,76 Prozent) haben. In der Länderallokation liegen die Vereinigten Staaten mit 70,69 Prozent Anteil am FondsVermögen mit großem Vorsprung auf Platz eins. Klar dahinter folgen Norwegen (6,70 Prozent), Japan (5,35 Prozent) und Südkorea mit 4,74 Prozent. Größte Einzelposition stellt aktuell der norwegische Hardware-Ausrüster Napatech dar, der besonders energiesparende Computerelemente baut. Aus dem hoch gewichteten IT-Sektor finden sich ebenfalls die US-Unternehmen Micron Technology, ServiceNow sowie Ondas Holdings unter den Top 10-Positionen. Ein Finanzwert wie SoFi Technologies sowie der auf Weltraum-Satelliten spezialisierte Kommunikationsdienstleister AST SpaceMobile runden die Liste der größten Portfolio-Positionen ab.
Fazit: Auch wenn nicht übersehen werden darf, dass die erfolgreiche Wertentwicklung des DNB Disruptive Opportunities von überdurchschnittlichen Schwankungen begleitet wird, fällt das Gesamturteil sehr positiv aus. Als Durchschnitt der letzten drei Jahre verzeichnet der hoch spezialisierte Tech-Fonds eine Volatilität von 30,51 Prozent und einen Tracking Error des Portfolios von 23,36 Prozent. Diese Kennzahlen weisen auf eine erhöhte Risikoneigung hin, doch ist diese angesichts des nachhaltig erzielten Performancevorsprungs gerechtfertigt: Allein in den letzten beiden Kalenderjahren lag die Mehrrendite des DNB-Fonds zwischen 18 und 36 Prozentpunkten. Für uns im SJB-Investmentteam ist klar: Disruptive Technologien sind zu einem Teil des täglichen Lebens geworden, zur uns umgebenden gesellschaftlichen Realität. Um in unserer FondsStrategie SJB Surplus von dieser Entwicklung zu profitieren, nutzen wir den DNB Disruptive Opportunities als Satellitenposition mit einer anfänglichen Gewichtung von 4,0 Prozent.

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Sebastian Zimmermann