Maschinenraum

Nicht nur Ölfirmen als Renditetreiber – der LTIF - Natural Resources

Dr. Volker Zenk - SJB
Dr. Volker Zenk
18.09.2026

Mit Kursgewinnen von +18,70 Prozent im bisherigen Jahresverlauf gehört der in den beiden SJB-FondsStrategien Substanz und Surplus enthaltene LTIF - Natural Resources zu den erfolgreichsten Einzelfonds im Jahre 2026. Die Gründe dafür sind naheliegend: Mit seiner rund 40 Prozent des Portfolios umfassenden Positionierung im Bereich von Öl- und Gasaktien ist der von Marktstratege Urs Marti gemanagte Rohstofffonds erheblich in Sektoren engagiert, die gerade enormen Aufschwung erfahren. Wie schätzt FondsManager Urs Marti von unserem Schweizer Kooperationspartner SIA (Strategic Investment Advisors) die weitere Entwicklung ein, welche Veränderungen nimmt er im FondsPortfolio vor, um die bisher aufgelaufenen kräftigen Kursgewinne zu sichern? Einblicke in den Maschinenraum des LTIF - Natural Resources gibt es hier:

Wie fielen die jüngsten Performanceergebnisse des LTIF - Natural Resources aus?
Mit seinem Fokus auf die unterschiedlichsten Bereiche des Rohstoffmarktes hat der LTIF - Natural Resources langfristig höchst attraktive Renditezahlen aufzuweisen: Mit einer kumulierten Wertentwicklung von +102,27 Prozent in Euro über fünf Jahre bzw. einer Jahresrendite von +15,13 Prozent liegt der Fonds klar vor dem FWW-Sektordurchschnitt weltweit anlegender Rohstoff-Aktienfonds, der sich bei +79,93 Prozent (Fünfjahresperformance) bzw. +12,47 Prozent (Rendite p.a.) bewegt. Auch die Einjahresperformance des SIA-Fonds von +32,43 Prozent überzeugt und macht deutlich, dass Rohstoffexperte Urs Marti mit seiner Sektoren- und Einzeltitelauswahl die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Abweichend von der groben Zielvorgabe des Fonds, jeweils rund ein Drittel des FondsVermögens in den Sektoren Energie, Konsumgüter und Grundstoffe anzulegen, hat Marti Öl- und Gasaktien übergewichtet – der jüngste steile Kursanstieg der Titel von Ölproduzenten hat sich somit sehr positiv auf die FondsRendite ausgewirkt.

Mit welcher Sektorallokation ist der LTIF - Natural Resources aktuell unterwegs?
Per Mitte September ist der LTIF - Natural Resources in seinem Portfolio schwerpunktmäßig im Bereich der Energieproduzenten investiert. Aktuell sind hier 40,7 Prozent des FondsPortfolios angelegt, darunter zahlreiche Schwergewichte aus dem Ölsektor sowie einige Gasförderer. Grundstoff-Produzenten wie Bergbau- und Minenunternehmen decken aktuell 19,2 Prozent der FondsBestände ab – besonders Firmen aus dem Bereich der Industriemetalle sind ein wichtiges Standbein des Fonds. Doch noch stärker als z.B. bei Kupferproduzenten ist SIA-Stratege Marti mit derzeit 28,1 Prozent in der Branche nicht-zyklischer Konsumgüter engagiert, wo insbesondere Nahrungsmittelhersteller präferiert werden. Gleich mehrere der günstig bewerteten Lachsproduzenten aus Norwegen und von den Färöern (Leroy Seafood, Bakkafrost) runden die Sektorenallokation des stets auch nach Value-Kriterien operierenden LTIF - Natural Resources ab.

Was sind Beispiele für die so erfolgreiche Einzeltitelselektion des LTIF - Natural Resources?
Die durch die jüngste Kursrally in den Blickpunkt gerückten Öl- und Gasproduzenten werden unter den Top-10-Positionen des Fonds durch die beiden US-Unternehmen Occidental Petroleum Corp. (Ölexploration und -förderung) sowie EOG Resources (vormals Enron Oil & Gas) repräsentiert. Auch die größte Einzelposition des LTIF - Natural Resources entstammt dem Energiesektor: Die norwegische TGS ASA, einer der weltweit führenden Anbieter von seismischen 2D- und 3D-Daten für die Erkundung und Erschließung von Öl- und Gasvorkommen, stellt die aktuelle Top-Holding dar. Die Liste der Energieunternehmen unter den Top 10, die angesichts der kräftig zulegenden Öl- und Gaspreise für hohe Kurssteigerungen des Portfolios sorgten, wird durch die US-Firma Diamondback Energy komplettiert. Das in Texas beheimatete US-Unternehmen, das in der Förderung von Erdöl, Erdgas und Flüssigerdgas tätig ist, legte allein seit Jahresbeginn um +33,27 Prozent zu.

Fazit: Seine besondere Qualität erhält der LTIF - Natural Resources dadurch, dass neben den aktuell sehr erfolgreichen Öl- und Gasförderern auch Kupferproduzenten und Lebensmittelhersteller das Portfolio komplettieren und so für Aufwärtspotenzial sorgen, wenn der Energieboom einmal abflauen sollte. Gerade bei Kupfer, das in hohem Maße zur Elektrifizierung bei der Energiewende benötigt wird, gibt es einen Nachfrageüberhang und Unterinvestments im Bereich neuer Minen. Dass Rohstoffstratege Urs Marti mit seiner aktuellen Übergewichtung von Energietiteln richtig liegt, zeigt die Performanceentwicklung seit Jahresbeginn mit einem Plus von rund 19 Prozent. Mit der Gewissheit, als Anteilsinhaber des LTIF - Natural Resources zumindest mittelbar von hohen Öl- und Gaspreisen zu profitieren, dürfte SJB-Investoren die Fahrt zur Tankstelle etwas leichter fallen. Konsequenterweise bleibt der Fonds mit einer Gewichtung von 6,0 Prozent (SJB Substanz) bzw. 12,0 Prozent (SJB Surplus) ein Basisinvestment der SJB-Strategien.

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