Newsletter
Hey Nikkei, hey! Spann fest die Segel an! So ähnlich klingt der Titelsong zur Zeichentrickserie um den kleinen Wikingerjungen Wickie. Der wird immer und von allen unterschätzt, sogar von seinem Vater Halvar, dem Häuptling. Während also die Crew immer mit dem Kopf voran losprescht und irgendwann in missliche Situationen gerät, nutzt der kleine Held seinen Kopf lieber zum Denken und rettet mit List und Tücke die ganze Bande.
Weil die Wikinger Hörnerhelme (zumindest in der Popkultur) tragen genau wie Samurais, und weil Wickie nunmal so ähnlich klingt wie der japanische Aktienindex Nikkei, drängt sich ein Vergleich unweigerlich auf. Denn auch der Nikkei wurde lange unterschätzt und von Investoren ignoriert.
Und so haben auch wir uns im Herbst den Hörnerhelm aufgesetzt, dreimal an der Nase gerieben, mit den Fingern geschnippst bis die Sterne nur so flogen und nach einem lauten „Ich hab´s!“ eine erste Position in japanischen Aktien aufgebaut.
Die meisten Anleger haben dies jetzt auch erkannt und so machen sich viele Milliarden, vor allem aus dem schwächelnden US-Markt, auf den Weg über den Pazifik. Aber nicht nur die Angst vor einer KI-Blase sorgt für Abflüsse aus Big Tech und Co. Nach der starken Entwicklung der letzten Jahre stellen viele Investoren eine Übergewichtung bei US-Titeln fest und möchten ihr Portfolio wieder breiter streuen. Hohe Staatsschulden und das politische Hickhack in den USA tun ihr Übriges. Turning Japanese!
Der historisch niedrige Yen macht für Euro-Anleger eine Invesition auch bei den jetzigen Kursen noch interessant. An die hohen Schulden Japans ist man seit Jahrzehnten gewöhnt und die Bewertungen in Japan und Europa sind schließlich nichts im Vergleich zu den teils irren Bewertungen im amerikanischen Tech- und KI-Sektor. Eine ausgeprägte Dividendenkultur sowie breite Streuung im Vergleich zu den alles dominierenden Tech-Riesen gibt’s noch obendrauf.
Und wie immer, wenn sich mehr und mehr Investoren eine bestimmte Branche oder Region ins Drachenboot holen, entsteht ein ordentlicher Rückenwind von bereits mehr als 10 Prozent seit Jahresbeginn und die Fahrt gewinnt an Schwung.
Dass Gold ein gutes Investment ist, wussten auch schon die Wikinger, ganz ohne unser gewohntes Chart mit den spannendsten Fonds aus der Strategie SJB Surplus.

Unsere Handelsberater erklären Ihnen gerne, was man aus dieser Situation macht.
Rufen Sie uns an.

Sebastian Zimmermann

Tom Kandels