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Kennen Sie noch E.T., den langhalsigen Alien mit der Fingertaschenlampe, der nie genug Kleingeld hatte, um zuhause anzurufen? Das war in den 80ern und damit schon lange nach der ersten Mondlandung.
„To the moon, auf zum Mond!“ hört man heute eher bei Kryptojüngern, wenn sie über ihre Kurserwartungen für Bitcoin und Co. sprechen. Aber zuletzt konnte man das auch wieder im eigentlichen Sinne verstehen. Denn Weltraumaktien gehen durch die Stratosphäre, alles in dem Bereich wird gekauft, solange nur irgendwie Space draufsteht. Bevor jetzt aber die alten Legoraumschiffe aus den 70ern und 80ern aus dem Keller gekramt werden, sehen wir uns doch mal an, warum das so ist.
Die Sehnsucht nach fernen Sternen liegt nicht erst seit Jules Verne irgendwie in uns, unendliche Weiten lenken von dem ganzen Ungemach auf der Erde einfach zu schön ab. Und Aliens, die Fahrräder zum Fliegen bringen, wären ein Schritt weg von fossilen Brennstoffen.
Außerdem sorgte das US-amerikanische Weltraumprogramm in den 60ern für einen immensen Wirtschaftsaufschwung. Bis zu 20 Mio. Arbeitsplätze und immerhin die Teflonpfanne, den Klettverschluss und coole verpixelte Bilder aus einer Halle bei Vegas – Moment, das ist der andere Newsletter – brachte der Aufwand. Für gerade mal ein paar Hundert Milliarden Dollar ein Schnapper.
Und weil heute Milliardäre Katy Perry ins All schießen und auch Captain Kirk, und man mit Satelliten wirklich Geld verdienen kann, entsteht eben auch in dieser Generation gerade wieder ein regelrechter Mond-Hype. Passend dazu geht in ein paar Wochen ein kleiner Teil von Elon Musks SpaceX an die Börse. Zwar nur weniger als 10 Prozent, aber für die Ehre verwässert die Börse NASDAQ schonmal die Regeln, so dass die SpaceX-Aktien recht schnell in sämtlichen Tech-Fonds und -ETFs landen werden.
„Lieber den Space im Depot als die Taube auf dem Dach!”, denken sich nun viele Anleger und packen sich vor lauter Vorfreude gleich Weltraum-ETFs ins Portfolio. Auch wenn teilweise John-Deere-Aktien drin sind – das sind die mit den großen grünen Autos mit gelben Felgen – und die wenigsten reinen Raumfahrt-Unternehmen nennenswert Geld verdienen.
Ob und welche Aktie sich da wirklich lohnt, wer als erster Gold auf einem Meteoriten kommerziell abbaut und was nach der Teflonpfanne kommt, das wissen auch wir nicht. Dass bestimmte Techunternehmen davon profitieren werden, ist aber abzusehen und keine Raketenwissenschaft.
Dementsprechend ist Tech auch weiterhin ein kleiner Baustein im Portfolio, aber ein großer Sprung für die Rendite, wie sich am gewohnten Chart mit den spannendsten Fonds aus der Strategie SJB Surplus erkennen lässt.

Unsere Handelsberater erklären Ihnen gerne, was man aus dieser Situation macht.
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Sebastian Zimmermann

Tom Kandels