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Es gab diese Woche nicht viel Neues unter der Sonne: Straße von Hormus, USA-Zinsen, Ärger bei der FIFA, leider alles wie immer.
Zwischen Sonne und Erde geschah dafür etwas recht Spektakuläres. Sehr erwartbar, schon in Stonehenge und von den Mayas berechnet, aber so eine Sonnenfinsternis ist doch beeindruckend und lässt uns spüren, wie klein wir eigentlich sind. Spielbälle im Kosmos, Passagiere der Astrophysik.
Wir möchten hier aber niemanden runterziehen und fangen auch nicht an Stephen Hawking zu zitieren. Obwohl diese Woche irgendwas mit nem schwarzen Loch durch die Medien ging. Kann aber auch was mit Wahlkampfspenden gewesen sein oder nem öffentlichen Bauprojekt, da kommen die schließlich auch vor.
Uns geht’s aber heute vielmehr um das Gedicht, dessen erste Zeilen so gut zur Sofi passen und den Newsletter darum heute betiteln dürfen.
Der Autor ist unbekannt, urspünglich kommt es wahrscheinlich aus dem sächsischen Königreich und ist eines der bekanntesten deutschen Unsinnsgedichte.
Dunkel wars, der Mond schien hell,
schneebedeckt die grüne Flur,
als ein Wagen blitzeschnelle,
langsam um die Ecke fuhr.
Aber warum heute Gedischde aus der sächsischen Geschischde?
Weil auch die Börse ein Ort voller augenscheinlicher Widersprüche ist. Früher lernte man zum Beispiel, dass es bei schlechten Nachrichten runtergeht. Lange ists her, heute gilt das Gegenteil. Denn die Zahlen zur gestiegenen US-Inflation und der schwächelnde amerikanische Arbeitsmarkt führten letzte und diese Woche zu neuen Rekorden bei den US-Indizes. Schlechte Wirtschaftszahlen bedeuten nämlich, dass Zinserhöhungen erstmal unwahrscheinlicher werden. Und die Börse liebt billiges Geld und Aktien legten noch einmal zu.
Fällt jetzt aber die Inflation und sinken die Arbeitslosenzahlen, dann läuft die Wirtschaft so robust, dass auch höhere Zinsen ok wären. Das macht aber Schulden und Investitionen teurer und gleichzeitig die sichere Alternative zu Aktien, nämlich Zinsanlagen, attraktiver. Bäh für Aktien!
Insgesamt ist das mit der Inflation so eine Sache. Je höher, umso höher sollten doch eigentlich auch die Zinsen sein, damit das Geld seine Kaufkraft nicht zu schnell verliert. Aber hohe Inflation ist auch eine Belastung für die Wirtschaft. Und die möchte man mit höheren Zinsen nicht bremsen, sonst kommt es zu einer Stagflation. Inflation mit stagnierender Wirtschaft. Will keiner.
Was übrigens auch immer gegen Inflation hilft, ist ein gewisser Anteil an Gold oder Goldminen im Portfolio. Und die reagierten auch entsprechend positiv auf die Daten, wie man im gewohnten Chart mit den spannendsten Fonds aus der Strategie SJB Surpus erkennen kann.

Unsere Handelsberater erklären Ihnen gerne, was man aus dieser Situation macht.
Rufen Sie uns an.

Sebastian Zimmermann