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Das Imperium schlägt zurück

Sebastian Zimmermann
16.01.2026

“Das Imperium schlägt zurück” ist zweifellos der dunkelste Film aus dem Star Wars Universum. Im Teil davor hatten die Rebellen das Imperium besiegt und den Todesstern vernichtet, der Bauernjunge Luke entdeckte seine magischen Jedikräfte und alles war gut. Vorerst. Denn in Teil zwei (ja, das ist die einzig richtige Nummerierung der Star Wars-Filme) aber formiert sich das Imperium neu und versucht den Machtanspruch zu festigen. Die entscheidende Konfrontation findet schließlich auf dem Eisplaneten Hoth statt.

Hyper-Sprung in die Realität:  

Auch an den Börsen endete das abenteuerliche Vorjahr mit einem Happy End. Und aktuell steht ebenfalls eine Eiswüste im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Diese soll einem Imperium einverleibt werden, geht es nach dessen Herrscher. Ist Börse also Star Wars? Wird vielleicht Fed-Chef Jerome Powell dieses Jahr in Carbonit eingefroren? Werden wir erfahren, wessen Vater JD…? Kommt die KI-Klonarmee?

Nein, Börse ist nicht Star Wars, ein paar Parallelen gibt es aber dennoch. Denn in allem fließt die Macht, sie durchdringt alles. Und es gibt immer Hoffnung. Vor allem dort, wo man es nicht vermutet.  

Aber auch das Böse schlummert in uns, die Dunkle Seite. Sie ist verführerisch, der einfachere Weg. Sie verdunkelt das Urteilsvermögen, negative Emotionen sind ihr Nährboden. Übersetzt auf die Kapitalmärkte ist es ebenfalls leichter, den Emotionen nachzugeben, sich von Angst und Gier leiten zu lassen. Von Erfolgen gekrönt ist dieser Ansatz aber nicht, er ermüdet auf Dauer.

Der Weg des Jedi hingegen, schwer er ist und voller Prüfungen. Geduld, Selbstdisziplin und innere Ausgeglichenheit, langfristig zum Erfolg sie führen. Marktrauschen, Panik und FOMO (Fear of Missing Out, also die Angst etwas zu verpassen) ertragen man muss. Sagt Joda.

Wir hören auf den kleinen grünen Kerl in seiner Lehmhütte auf Dagobah. Halten an breit gestreuten Portfolios fest, rebalancieren, nehmen ab und an Gewinne mit und wenn es besonders gut läuft, reduzieren wir auch mal den Aktienanteil deutlicher.

Aktuell aber laufen die Märkte, sogar im Imperium. Die Wirtschaftszahlen sind besser geworden, vor allem Unternehmen aus der Chip-Branche überraschten zuletzt wieder mit höheren Gewinnen. Die Galaxie lässt sich davon aber nicht über die intergalaktischen Spannungen hinwegtäuschen. Die Bewertungen von Edelmetallen und Kryptowährungen, als vermeintlich sicherer Hafen, stiegen seit Jahresbeginn deutlich an.  

Beim Blick auf den Chart mit den spannendsten Fonds aus der Strategie SJB Surplus führt ganz klar der Gold Leader. Red Five hängt etwas hinterher, aber die Macht ist stark in ihm.    

Klingt spannend?

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Sebastian Zimmermann

Tom Kandels

Beratung: 02182 / 85 20