SJB Fonds-Botschafter: Die Lösung für IFAs in Deutschland die sagen, §34f GewO - Nein. Danke! - Und: Für SJB Werbepartner sowie Empfehlungsgeber!

„Der mögliche Niedergang der unabhängigen Finanzberater und FondsVermittler in Deutschland scheint unaufhaltsam. Die neuen gesetzlichen Regelungen machen es den sogenannten IFAs (Independent Financial Advisors) immer schwieriger, ihr Geschäft erfolgreich auszuüben“, betont Gerd Bennewirtz, geschäftsführender Gründungsgesellschafter der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss. „Doch es gibt eine Lösung für all diejenigen unabhängigen Finanzberater, die von der Regulierungs- und Reglementierungswut der deutschen Behörden betroffen sind und aus dem Markt gedrängt werden: Das Konzept des SJB FondsBotschafters.“

Der unabhängige Finanzberater ist in Deutschland eine aussterbende Spezies. Wie aktuelle Zahlen aus dem Register des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) beweisen, sind in Deutschland derzeit rund 5.000 Finanzanlagenvermittler weniger aktiv als noch vor einem Jahr. Zum 30. September 2015 sind nur rund 36.200 Finanzanlagenvermittler mit einer Erlaubnis gemäß Paragraf 34f der Gewerbeordnung (GewO) im Register des DIHK erfasst, vor einem Jahr waren es noch 41.217. Dieser Trend dürfte sich noch weiter beschleunigen: „Die SJB erwartet, dass sich die Zahl der freien Vermittler in den nächsten drei bis fünf Jahren praktisch halbieren wird“, betont Bennewirtz, der spätestens im Jahre 2020 weniger als 20.000 registrierte IFAs erwartet.

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Die wichtigsten Gründe für den unaufhaltsamen Niedergang

Was sind die wichtigsten Gründe für diesen unaufhaltsamen Niedergang der unabhängigen Finanzberater? Reduziert wurde die Zahl der unabhängigen Vermittler von Kapitalanlagen durch die Notwendigkeit, eine Erlaubnis als Finanzanlagenvermittler nach Paragraf 34 f der Gewerbeordnung (GewO) zu beantragen, für deren Erteilung ein Sachkundenachweis erforderlich ist. Nachdem hier alle Übergangsregelungen abgelaufen sind, ist die Erteilung einer Gewerbeerlaubnis ohne Sachkundenachweis nicht mehr möglich, eine übergangsweise gewährte Erlaubnis abgelaufen. Auch wer im Zuge der „Alte-Hasen-Regelung“ die Sachkundeprüfung durch einen Nachweis ununterbrochener Berufspraxis seit dem 1. Januar 2006 ersetzen will, hat dies mittlerweile getan. Somit ist die gesunkene Zahl an unabhängigen Finanzvermittlern die logische Folge der Einführung von Paragraf 34f.

Doch viele unabhängige Finanzberater geben nach SJB Recherchen aus anderen Gründen auf: Sie geraten unter zunehmenden Margendruck und können ihr Geschäft kaum noch rentabel betreiben, da geänderte Erlaubnisvoraussetzungen, gestiegene Anforderungen an Erstinformationen sowie immer komplexere Beratungsprozesse ihre Ressourcen überfordern und dem erhöhten Beratungs- und Betreuungsaufwand keine neuen Einnahmequellen gegenüberstehen.

Bennewirtz betont: Die Kosten-Nutzen-Bilanz für viele unabhängige Finanzvermittler wird durch den enorm gestiegenen Dokumentationsaufwand, der im Rahmen der Mi-FID II-Regelung noch weiter zulegen dürfte, immer schlechter.

34f-GewO-Einzelnorm

Neue Vorschriften durch Veränderung der Finanzanlagenvermittlung (FinVermV)

Neue Vorschriften durch eine Veränderung der Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV) belasten die FondsBerater zusätzlich. So müssen Anlagevermittler mit einer Erlaubnis gemäß Paragraf 34f ihre Investoren seit August 2014 vor Beginn der Beratung vollständig über alle Provisionen informieren, die sie im Zusammenhang mit der Anlageberatung oder -vermittlung erhalten. Diese Pflicht zur Offenlegung von Provisionen wurde zuletzt am 3. Juni 2014 vom Bundesgerichtshof (BGH) auch auf Innenprovisionen ausgeweitet. Damit können Anlageberater sich schadenersatzpflichtig machen, wenn sie ihre Kunden nicht ungefragt über solche Provisionen aufklären, die aus dem Anlagebetrag gezahlt werden – nicht nur „Kick-Backs“ wären also offenlegungspflichtig. Selbst wenn noch nicht klar ist, ob das gegen einen Bankberater ergangene Urteil vollständig auf unabhängige Finanzvermittler übertragbar ist, so zeigt es doch in aller Deutlichkeit, wie die neuen Regelungen immer stärker in die Beratung eingreifen und diese erschweren.

Die Konsequenz: Viele Vermittler geben auf, da ihnen die Regulierung nach Paragraf 34f ein ökonomisch immer weniger attraktives Geschäft verleidet. Die Aufgabe der Geschäftstätigkeit geschieht aus wirtschaftlichen Erwägungen, da die gestiegenen Anforderungen an Beratung und Dokumentation für viele der kleineren FondsVermittler mit ihrer personellen und softwaretechnischen Ausstattung nicht mehr zu erfüllen sind. Hinzu kommen die immens gestiegenen Kosten für die Berufshaftpflichtversicherung und das zunehmende Risiko, wegen Verstößen gegen Aufklärungs- und Dokumentationspflichten verklagt zu werden.

Neben weiter steigenden Anforderungen an die Informationspflichten und Prüfberichte spielen auch Altersgründe eine Rolle, warum sich immer mehr unabhängige Finanzberater aus dem Geschäft zurückziehen. „Es lohnt sich für sie finanziell nicht mehr, da Plattformen für beratungsfreie FondsVermittlung, aber auch der Siegeszugs der FinTechs für viele ein ernstzunehmendes Problem geworden sind“, fasst FondsExperte Bennewirtz die Situation zusammen. Das Zuwendungsverbot und die immer schärferen Qualitätsanforderungen an die Beratung führen dazu, dass insbesondere das breite Massengeschäft an Attraktivität einbüßt und aufgegeben wird.

SJB | Korschenbroich, 09.06.2016. Ab 2018 ist es soweit: Die Mifid-II-Richtlinie tritt in Kraft, die insbesondere für alle auf Provisionsbasis arbeitende FondsVermittler einschneidende Änderungen mit sich bringt: Anlageberater müssen künftig im Rahmen des sogenannten „Suitability-Tests“ nicht nur die allgemeine Geeignetheit der ausgewählten Investmentfonds prüfen, sondern auch, ob es günstigere oder weniger komplexe Produkte für den Kunden gibt, die genauso geeignet wären. Konkret: Gibt es von einem Investmentfonds auch eine provisionsfreie Anteilsklasse des gleichen Portfolios, so wäre diese regelmäßig gegenüber einem Fonds mit Bestandsprovision vorzuziehen. Nun haben im Zuge der an Boden gewinnenden Honorarberatung immer mehr Investmenthäuser damit begonnen, entsprechende „Clean-Share-Tranchen“ für den britischen und niederländischen Markt aufzulegen, die oft auch in Deutschland zum Vertrieb zugelassen sind. Nach den Entwürfen der EU-Wertpapieraufsicht ESMA hätte ein auf Provisionsbasis arbeitender Anlageberater also nach Einführung von Mifid II ein großes Dilemma: Existiert bei einem Fonds jeweils eine Anteilsklasse mit und ohne Bestandsprovision, müsste er die Tranche ohne Bestandsprovision bevorzugen und sich damit selbst um seine Ertragsquelle bringen. Bei dieser Problematik ist es kein Wunder, dass viele FondsGesellschaften ein Geheimnis um die Existenz der Clean-Share-Classes machen. Umfragen zeigen, dass deutsche FondsAnbieter oft gar keine Auskunft darüber geben wollen, ob sie solche Tranchen ohne Bestandsprovision überhaupt anbieten. Ein unwürdiges Herumgeeiere, das einmal mehr klar macht, dass der von der SJB beschrittene Weg die Zukunft darstellt: Schon Jahre vor der Einführung von Mifid II haben wir begonnen, komplett auf unsere Bestandsprovisionen zu verzichten und vergüten diese den in den SJB FondsStrategien investierten Anlegern auf das eigene Konto. In diesem Fall bleibt es gleich, ob von vornherein ein Fonds ohne Bestandsprovision gewählt oder diese später an den Kunden rückvergütet wird – der Anleger erhält ohnehin die attraktivst möglichen Konditionen.

Was können FondsVermittler und Berater tun, deren Geschäft nicht mehr lohnt?

Neben der Geeignetheitsprüfung für FondsBerater und der Forderung nach vollständiger Kostentransparenz ist es vor allem die Gesamtheit all der mit MiFID II assoziierten Anforderungen, die die unabhängige Anlageberatung in Deutschland so sehr verändert und den aktuellen Marktakteuren das zukünftige Geschäft erschwert. Als absolutes Dilemma stellt sich für unabhängige FondsVermittler besonders die Forderung nach Qualitätsverbesserung bei Beratung und Dokumentation bei gleichzeitigem Wegfall der Ertragsbasis durch das faktische Provisionsverbot dar. „Hier sind viele IFAs überfordert“, betont Bennewirtz, „die notwendige Transformation von einem provisionsgestützten Vergütungsmodell auf eine transparente Gebührenstruktur zu leisten – eine Aufgabe, die die SJB längst erfolgreich abgeschlossen hat.“

Was also können unabhängige FondsBerater tun, deren Geschäft sich durch die Auswirkungen von Paragraf 34f und die MiFID II-Regelungen wirtschaftlich nicht mehr lohnt? Die SJB FondsSkyline hat hierzu das Konzept des SJB Botschafters entwickelt, das die Lösung für all diejenigen unabhängigen Finanzberater darstellt, bei denen sich die hohen Kosten und Risiken durch die zunehmende gesetzliche Regulierung nicht länger kompensieren lassen.

Wer SJB FondsBotschafter wird und die Depots seiner seine Kunden auf die aktiv gemanagten SJB FondsVerwaltungsStrategien überträgt, wird nicht nur Teil einer antizyklischen Erfolgsgeschichte, sondern hat mit all denjenigen lästigen Konsequenzen nicht länger zu tun, die 34f und MiFID II den Vermittlern aufbürden: Denn die SJB übernimmt für diese Kunden die Beratung, Protokollpflicht und Depoteröffnung inklusive sämtlicher Formalitäten und Pflichten, die sich in der Folge durch die deutsche Regulierung ergeben. Trotzdem sind fortgesetzte Einnahmen aus den Kundendepots garantiert, denn das Botschafterkonzept der SJB liefert eine fortlaufende Vergütung für den FondsVermittler, der ihr als Botschafter die Kunden zuführt.

Sind Sie neugierig geworden, wollen Sie die Aufgaben des SJB Botschafters sowie das antizyklische SJB FondsPrinzip genauer vorgestellt bekommen? Nehmen Sie Kontakt mit der SJB auf und lassen Sie sich die Lösung, die für viele unabhängige FondsVertriebe die Antwort auf Paragraf 34f und MiFID II darstellt, im Detail erläutern!

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